Casus belli

DER FUNKAUFKLÄRER ist ein im Sommer 2026 gegründetes Onlinemagazin mit Fokus auf die Schweiz. Auf unserem Blog erscheinen Artikel, Berichte und Meinungsbeiträge zu politischen, historischen und kulturellen Themen von verschiedenen Autoren. Wir sind parteipolitisch und organisatorisch unabhängig. Dennoch sind wir nicht neutral: mögen die Weltanschauungen unserer Autoren auch heterogen sein, so eint uns doch alle die Sehnsucht nach einer anderen Schweiz.

Die Schweiz hat sich verändert. Die mediale und politische Vorherrschaft des linksliberalen Zeitgeistes ist so stark wie noch nie zuvor, der Korridor des Sagbaren wird auch in der Schweiz enger. Die Ablehnung dieser Entwicklungen in unserer Heimat und der Wunsch, eine publizistische Antwort zu finden, haben uns zusammengeführt. Zu lange hat eine solche Antwort auf sich warten lassen, zu lange fehlte der schweizerischen Rechten eine Stimme jenseits von Parlamentarismus und Aktivismus. Die grösseren liberalkonservativen Medien in der Schweiz sind an ein älteres, boomernahes Publikum gerichtet und zeichnen sich vor allem durch ihre Bürgerlichkeit aus und den Unwillen, überhaupt irgendeinen politischen Anspruch zu haben. Nur etwas mehr Sachpolitik, eine anders ausgegangene Abstimmung – dann wäre die Schweiz gerettet.

Wir hingegen glauben, dass nicht nur Parlament und Paragraphen, sondern auch Kultur, Werte und Lebensstile die Gesellschaft prägen. Diese wiederum entstehen nicht zufällig, sondern werden von ideologischen Kräften gestaltet. Zu lange wurde dieses Feld den Universalisten, Egalitaristen und Sozialisten überlassen. Parlamentarische Arbeit und Aktivismus haben ihre Berechtigung, doch beide Bereiche gehen in der Flut des kulturellen Wandels unter. Die herkömmlichen Kanäle zum Ausdruck unseres Unmuts über diesen Umstand bieten wenig Raum für tiefgehende Analysen, Meinungs- und Weltanschauungsbildung und Recherchen. Deshalb:

DER FUNKAUFKLÄRER soll diesen Raum bieten für die unerhörten Stimmen, für unbequeme Fragen und Kontroversen. Wir sind das Magazin für die Gefühle, die dein Psychotherapeut unterdrücken will. Wir sind das Magazin für die Gedanken, die deinen Lehrer sprachlos gemacht haben. Wir sind die Aufklärer im Dickicht des Internets. Wir nehmen das Ringen an.

Autoren

Flenser (X: @flensdeck), geboren in der dunklen Bilge eines viktorianischen Walfängers, lernte vor der Sprache, den Tran sanft zu heizen und das Gedärm des Physeters vom Deck zu spülen. Dass er je Land betreten hat, wird von ihm und der Legion seiner Feinde seit Jahr und Tag verflucht. Den grössten der Leviathane zu speeren, aus dem Herzen der Hölle nach ihm zu stechen, das treibt den Flenser an. Am Fleisch dieser Midgardschlange das Nützliche vom Überflüssigen, das Schöne vom Hässlichen, das Wahre vom Falschen zu trennen, das ist des Flensers Zweck.

Hiram de la Bédoyère (X: @hiramthe3rd) leidet noch immer unter dem transgenerationalen Trauma der neolithischen Revolution. Die Moderne ist für ihn ein niemals enden wollender Albtraum. Erst die Schriften Oswald Spenglers machten den Albtraum für ihn halbwegs erträglich – weniger Heilung als trostvolle Gewissheit: Der nächste Frühling kommt bestimmt. Bis dahin versucht er das Beste daraus zu machen – als überzeugter Generalist: „A jack of all trades is a master of none, but oftentimes better than a master of one.”

Hugo Hügel (X: @hugohuegl) war schon immer interessiert an Geschichte und Mythologie. Diese Faszination und ein ausartender Antiliberalismus spülten seine jugendlichen marxistischen Überzeugungen in einer antiuniversalistischen Welle hinweg. Seither ist er versessen auf die Frage nach den eigenen Wurzeln, der Bewahrung des organisch Gewachsenen und erstellt seit 2025 auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal Videos zur schweizerischen Geschichte und zu politischen Themen. Sein Leitspruch: Willensnation bedeutet nicht Beliebigkeit!

Swiss Cheese Fan (X: @ch_cheese_1291) mag alle Schweizer Käsesorten, doch besonders angetan ist er vom Kräftig-Würzigen Appenzeller Käse. Mit der Idee, wertvolle Kenntnisse zurückzubringen, hat er vor Jahren die Schweiz verlassen – um danach festzustellen, dass die Schweiz den Massenimport nicht von Kenntnissen, sondern von Fachpersonen vorangetrieben hat. Mit Schrecken hat er bei jedem Besuch den fortschreitenden Zerfall der Schweiz, die er gekannt hat, beobachtet. Am wichtigsten ist ihm, den Schweizer und Europäischen Jungen echte Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Seine Themenschwerpunkte sind dementsprechend Demographie, Zukunfts-Technologien und Ökonomie.

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